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         Karl Grüner:

Virtueller Fotokurs
für Journalisten
Pressefoto: Personenfotografie
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Portraitaufnahmen
  • Am lebendigsten werden Porträtaufnahmen, wenn sich das "Opfer" unbeobachtet glaubt

  • Bei gestellten Porträts immer mehrere Aufnahmen machen. Der "Nachschuß" wird meist natürlicher, weil sich das Modell wieder entkrampft hat

  • Bei einem Kopfporträt ist ein Mindestabstand von 1,25 m einzuhalten. Ist man näher dran, muss das Modell einen Punkt hinter der Kamera fixieren, weil es sonst "schielt".

  • Hintergrund verschwimmt

  • Sehr reizvoll sind Porträts im Gegenlicht, bei tiefstehender Sonne (zwei Blenden überbelichten!)

  • Seitenlicht hebt Markantes im Gesicht hervor



  • Interessante Porträts entstehen oft aus einer Gesprächssituation heraus: Hans-Jochen Vogel.


    Porträts werden natürlicher, wenn sich die Person unbeobachtet fühlt (Recht aufs eigene Bild beachten!).


    Beim gestellten Porträt sind meist mehrere Aufnahmen nötig, bis sich die Person entkrampft hat. Mit ihr sprechen, um sie von der Aufnahme abzulenken.


    Bei Porträts im Gegenlicht das Gesicht durch längeres Belichten aufhellen. Ergibt sehr eindrucksvolle Porträts.


    Die Lichtführung ist beim Porträt sehr wichtig. Seitenlicht hebt Markantes im Gesicht hervor.



    © Karl Grüner