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Karl Grüner:  
Virtueller Fotokurs
für Journalisten
Weitere Gestaltungstipps
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Kontraste:

Mengen- und Größenkontrast

Kontraste verleihen einem Bild Spannung und beleben es; z.B., wenn eine einzelne Person einer Gruppe gegenübersteht, oder eine kleine Person (Zwerg-Riese; Kind-Erwachsener) einer großen.


Größenkontrast


Mengenkontrast: 1 : 2


Kontraste: Harte (strenge) und weiche Formen

Die Gegenüberstellung strenger (geometrischer) und weicher Formen, also beispielsweise von Architektur und Bäumen erzeugt Spannung und setzt einen deutlichen Akzent, der meist die freieren, weicheren Formen hervorhebt.


Kontrast harter und weicher Formen.


Kontraste: Spiegelung

Die Doppelung eines Motivs durch sein Spiegelbild macht eine Aufnahme fast immer interessant. Dabei ist es gleichgültig, ob ein echter Spiegel, eine Schaufensterscheibe, ein Gewässer oder eine Metallfläche als Spiegel dient. Verzerrungen des Spiegelbilds ergeben einen zusätzlichen Effekt.









Die Doppelung eines Motivs durch sein Spiegelbild macht eine Aufnahme fast immer interessant.


Dabei ist es gleichgültig, ob ein Gewässer, eine Metallfläche...


eine Fensterscheibe...



oder ein echter Spiegel die Spiegelung verursacht.



Kontraste: Gegenlicht

Gegenlichtaufnahmen ergeben meist einen Hell-Dunkel-Kontrast, da die Objekte von der Seite des Fotografen aus im Schatten stehen, während der Hintergrund sehr hell ist. Es entsteht entweder eine Silhouette oder, wenn man den Vordergrund durch Überbelichten aufhellt, eine "Gloriole", ein Lichtrand, der besonders bei Porträtaufnahmen sehr eindrucksvoll sein kann.


Gegenlichtaufnahme in einem
Wald mit Sonnenstrahlen-Einfall.



Porträtaufnahme im Gegenlicht: reizvoll ist die Gloriole.