4. Kombination von Punkt, Linie und Fläche
Alle
genannten Bildelemente kommen zwar gelegentlich allein vor, in vielen Fällen werden sie
aber miteinander vermischt auftreten und es gilt sie zu einem harmonischen Bild
zusammenzukomponieren. |
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Hier einige
Regeln:
Ein
Punkt am Fuß einer Senkrechten erhöht deren Standfestigkeit. Ist er dagegen oben, kann
das Gleichgewicht gestört sein. Ein Punkt am einen Ende einer waagrechten Linie bringt
diese aus dem Gleichgewicht. Ein zweiter Punkt, etwa unter der Linie, kann die Balance
vielleicht wieder herstellen.
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 Werden Punkte, Linien und Flächen miteinander kombiniert, ist die Balance zwischen den Elementen wichtig.
 Ohne die Insel links im See ist das Bild nicht im Gleichgewicht. Die Personen rechts vorne verlangen nach einem Gegenpol auf der linken Seite.
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Der Goldene Schnitt
Eines der bekanntesten Harmoniegesetze ist der Goldene Schnitt. Er kommt
auch in der Natur vor. Mathematisch ausgedrückt geht es dabei um die Teilung einer
Strecke in der Weise, dass sich der kleinere Teil zum größeren so verhält wie der
größere Teil zur ganzen Strecke (also: EB:AE = AE:AB). |

Die Platzierung des wichtigsten Bildteils im goldenen Schnitt weckt Aufmerksamkeit und
entspricht einem natürlichen Harmoniegefühl. |
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Man kann danach eine
Zahlenreihe erstellen, die aufgerundet folgende Verhältnisse ergibt: 3:5, 5:8, 8:13, 13:21 usw.
Das bedeutet bei der Bildgestaltung beispielsweise,
daß ein Bildpunkt auf einer Linie dort platziert wird, wo die Linie im Verhältnis 5:3
geteilt wird. In der Architektur spielt der Goldene Schnitt eine wichtige Rolle.
Beispielsweise sind Fenster und Türen an einer Hausfassade gerne im Verhältnis des
Goldenen Schnittes zueinander angeordnet.Man kann die Zahlenreihe aber auch verwenden, um
unterschiedliche Mengen in einem Bild harmonisch aufeinander abzustimmen. Beispiel: eine
Gruppe von drei Personen einer anderen mit fünf Personen gegenüberstellen. |
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